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Weihnachts- und Neujahrsgrüße – Wenn ja: dann richtig!

Weihnachts- und Neujahrsgrüße – Wenn ja: dann richtig!
© MarjonBesteman / pixabay

In unserer schnellen und immer mehr digitalisierten Welt landet das, was früher im Postkasten lag, nunmehr im E-Mail-Fach, wo es in der Flut der eingehenden Mails oft sogar untergeht. Im Briefkasten selbst finden sich überwiegend Werbeprospekte, Dorfzeitungen und Rechnungen!

Wie schön kann es da sein, wenn Ihr Mandant einen geschäftlichen Weihnachtsgruß in seinem Briefkasten findet: Vielleicht „veraltet“, aber mit Stil immer noch gerne gesehen. Wertschätzung und Kundenbindung sind hier die Zauberworte.

Damit eine Weihnachtsgrußaktion problemlos verläuft, sollten Sie bereits jetzt in die Planung gehen – Anfang Dezember wird es zu spät sein, sich entsprechende Gedanken zu machen. Denn es gibt einige Regeln zu beachten, um insoweit nicht in ein Fettnäpfchen zu treten:

Sie möchten mit Ihrer Grußkarte Ihren Mandanten Wertschätzung entgegenbringen. Deshalb ist es wichtig, nicht an der Grußkarte selbst zu sparen: Ein gutes Design und eine hochwertige Verarbeitung sind Pflicht. Daneben sollte nicht vergessen werden, dass Individualität im Gedächtnis bleibt und Sie sich auch von anderen Absendern abheben möchten. Wählen Sie ein auffälliges Design oder auch eine auffällige Form aus, vielleicht bestücken Sie die Karte sogar mit einem Foto vom gesamten Kanzleiteam (das dann aber auch von einem guten Fotografen gemacht und nicht mit dem Handy geschossen werden sollte). Achten Sie also darauf, dass die Weihnachtsgrüße professionell und seriös wirken.

Sprechen Sie Ihre Mandanten und Geschäftspartner ganz direkt mit ein paar persönlichen und handschriftlichen Worten an, dann wird gesehen, dass Sie sich Zeit genommen haben. Insofern ist bereits bei der Auswahl der Karten (s.o.) zu beachten, dass nicht zu viel Text aufgedruckt ist, damit noch Platz für persönliche Ansprachen und Ergänzungen bleibt.

Rechtsanwälte sind bekanntlich ohnehin nicht die größten Marketingbosse. Aber dennoch ein wichtiger Hinweis: Werbung hat im Weihnachtsgruß nichts verloren. Wenn Sie nicht ohnehin auf Ihr Logo oder Ihren Kanzleischriftzug verzichten möchten, dann bringen Sie diese Informationen dezent auf der Rückseite an, damit der Weihnachtsgruß nicht den ersten Eindruck einer Werbeanzeige vermittelt.

Achten Sie bei der Auswahl und Gestaltung Ihrer Weihnachts-/Neujahrspost auf Neutralität: Weihnachten ist ein christliches Fest, Teile Ihrer Mandanten oder Geschäftspartner gehören aber bestimmt verschiedenen Religionen an, die es zu respektieren gilt. Verzichten Sie am besten auf Worte wie „Frohe Weihnachten“ und wünschen Sie besser „Frohe Feiertage“.

Wie bereits zuvor ausgeführt, erkennt der Mandant oder Geschäftspartner Ihre Wertschätzung insb. daran, dass Sie sich Zeit nehmen. Das gilt nicht nur für die persönliche Ansprache in der Karte selbst, sondern auch und vor allem für die Adressierung auf dem Briefumschlag: Verzichten Sie auf Fensterbriefhüllen oder Adressaufkleber, denn diese vermitteln stets den Eindruck von Serienbriefen; das gilt auch für Frankiermaschinen. Machen Sie sich die Mühe und schreiben Sie die Adresse per Hand und verwenden Sie Briefmarken, auch wenn es für Büros ungewöhnlich und umständlich ist: Beim Empfänger kommt das besser an.

 

Wir möchten die bevorstehenden Feiertage zum Anlass nehmen, uns bei Ihnen aufrichtig für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Vergangenheit zu bedanken. Wir haben gemeinsame Erfolge erzielt, auf die wir im nächsten Jahr weiter aufbauen möchten. Nun stehen erst einmal die Feiertage und der Jahreswechsel vor der Tür; Tage, von denen wir Ihnen wünschen, dass Sie diese im Kreise Ihrer Lieben feiern können. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch in ein gesundes, spannendes und erfolgreiches neues Jahr.

 

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