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Umweltschutz: Was können Sie im Büro tun?

Umweltschutz: Was können Sie im Büro tun?
© Nicola, stock.adobe.com

Etliche Teenager gehen unter dem Motto Fridays for Future für Klimaschutz auf die Straße und die Grünen sind bei der Europawahl zweitstärkste Kraft in Deutschland geworden. Umwelt- und Klimaschutz sind für immer mehr Menschen ein wichtiges Thema. Aber wie sieht es damit eigentlich im Büro aus? Angeregt durch Diskussionen in der Schule, stellen viele Kinder ihren Eltern genau diese Fragen: „Was machst eigentlich du in der Kanzlei, um unseren Planten zu schützen? Denkt dein Arbeitgeber auch an unsere Zukunft?“

Tatsächlich gibt es schon einige Rechtsanwalts- und Notariatskanzleien, die einen betrieblichen Umweltschutz eingeführt haben. Dort wird der Unternehmensgedanke durch die Kanzleileitung vorgelebt. Denn immer mehr Inhaber erkennen, dass Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch sind. Ein betrieblicher Umweltschutz kann für eine signifikante Kosteneffizienz im Büro sorgen und sich z.B. bei der Mandantenwerbung als Wettbewerbsvorteil auswirken. Darüber hinaus kann jeder einzelne durch ein umweltgerechtes Verhalten den Umweltgedanken weitertragen.

I.    Papierverbrauch reduzieren

Einsparmöglichkeiten bietet sich z.B. beim Papierverbrauch, denn durch eine Digitalisierung der Kanzleiprozesse lässt sich einiges sparen. Verzichten Sie also auf Papier und archivieren Sie so viel wie möglich elektronisch. Außerdem können Sie für interne Vorgänge die Rückseiten der Blätter bedrucken und Recyclingpapier statt Papier aus Frischfaser verwenden.

II.   Stromverbrauch senken

Auch den Stromverbrauch kann jeder einzelne senken: Beispielsweise den Computer in der Mittagspause herunterfahren, LEDs als Beleuchtungsmittel einsetzen und den Stand-by-Verbrauch minimieren. Hier helfen Master-Slave-Steckdosen oder intelligente Zwischenstecker, die einen Stand-by-Verbrauch erkennen und abschalten können.

III.  Umweltfreundliche Reinigungsmittel verwenden

Bei den Reinigungsmitteln lässt sich ebenfalls mit geringem Aufwand viel erreichen. Auf phosphat- und insbesondere chlorhaltige Reinigungsmittel zu verzichten, reduziert die Wasserbelastung. Eine sinnvolle Alternative sind umweltfreundliche Reinigungsmittel, die leicht abbaubare Tenside enthalten. Sie sind an Produktsiegeln z.B. dem EU Ecolabel „Euroblume“ oder dem „Blauen Engel“ erkennbar.

IV.  Lieferanten nach umweltrelevanten Kriterien wählen

Die Lieferantenauswahl sollte nach umweltrelevanten Kriterien geschehen. Achten Sie z.B. darauf, ob der Lieferant ein Umweltmanagementsystem eingeführt hat, umweltschonende Rohstoffe und Produktionsverfahren verwendet, Produkte mit Umweltsiegeln im Sortiment hat, Lieferungen verpackungsarm oder im Mehrwegsystem erfolgen und die Korrespondenz per E-Mail und auf Recyclingpapier stattfindet.

V.   Ökologisch sinnvoller Einkauf

Denken Sie beim Einkauf immer an die Umwelt: Vom Toilettenpapier bis zum Kuli, dem Aktendeckel bis zum Kaffee, in jedem Bereich gibt es ökologisch sinnvolle Alternativen. Das gilt natürlich auch für sämtliche Elektro- und Bürogeräte. Achten Sie auf das EU-Energielabel und bedenken Sie, dass eine Reparatur oft ressourcenschonender ist als ein Neukauf.

Dieser Beitrag wird zur Verfügung gestellt von: ReNoSmart, die Online-Bibliothek für Kanzlei- und Notariatsmitarbeiter

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