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Schluss mit Frust: So einfach verlieren ungeliebte Aufgaben ihren Schrecken

Schluss mit Frust: So einfach verlieren ungeliebte Aufgaben ihren Schrecken
©Von Wayhome Studi,. Stock.adobe.com

Aktenablage, Telefonate mit schwierigen Mandanten, langweilige Diktate … Jeder kennt sie: ungeliebte Aufgaben, die man gerne bis auf den letzten Drücker vor sich her schiebt, weil sie so unendlich langweilig oder nervig sind. Doch das ist nicht gut – weder für deine Kanzlei, noch für dich selbst. Hier stelle ich dir eine einfache Technik vor, mit der du einen ganz neuen Zugang zu ungeliebten Aufgaben erhältst – und vielleicht sogar Freude daran entwickelst. Probier sie doch einfach mal aus.

„Das Leben ist kein Ponyhof“, „irgendwer muss es ja machen, gehört eben einfach dazu“ – benutzt du auch manchmal solche Durchhalte-Parolen, wenn es um ungeliebte Aufgaben geht?

Ja? Dann mal Hand aufs Herz: Wie geht es dir danach? Fällt dir so eine Nerv-Aufgabe dadurch irgendwie leichter? Bist du plötzlich motiviert bis in die Haarspitzen? Immerhin erledigst du ja etwas, das irgendwer tun muss. Yay!

Ok – Aufgabe immer noch blöd? Kein Wunder!

Denn bei solchen Durchhalte-Parolen passiert genau das Gegenteil in deinem Kopf. Jedes Mal, wenn du denkst „Mann, das ist soooo nervig, aber naja, muss halt sein“, brennt sich die Aufgabe, die du anfangs vielleicht einfach nur langweilig gefunden hast, immer tiefer als Hass-Aufgabe in dein Gehirn ein.

Das ist nicht gut. Zum einen steigt damit die Gefahr der Aufschieberitis, was gerade im Kanzlei- und Notariats-Alltag zum Problem werden kann. Zum anderen erzeugt Aufschieberitis bei den meisten von uns ein ständiges schlechtes Gewissen – so nach dem Motto: „Hast du heute schon wieder nicht erledigt – schäm dich!“

Wie es besser geht? Bewerte die ungeliebte Aufgabe doch einfach mal neu

Und entdecke dadurch ganz neue Seiten an ihr. Das geht so:

  1. Schreibe zunächst einmal ganz allgemein auf, welche Eigenschaften Aufgaben besitzen, die du gern erledigst. Das können so Aspekte sein wie „abwechslungsreich“, „kann ich eigenständig bearbeiten“, „liefert schnell ein Ergebnis“, „hier kann ich kreativ werden“ usw.
  2. Gehe jetzt jede einzelne Positiv-Eigenschaft für deine ungeliebte Aufgabe durch. Erfüllt sie eventuell einige deiner Positiv-Kriterien? Dann notiere das.

Was das bringt? Durch die Neubewertung entdeckst du vielleicht Facetten an deiner ungeliebten Aufgabe, die sie zwar nicht zur neuen Lieblingsaufgabe machen, aber eventuell zur idealen Aufgabe für bestimmte Situationen.

Für jede Lage die perfekte Aufgabe

Nehmen wir das Thema Aktenablage … Sicher wirst du diese Aufgabe auch nach der Neubewertung nicht als besonders abwechslungsreich oder kreativ empfinden. Aber vielleicht wird dir bewusst, dass du hier eigenständig arbeiten und noch dazu schnelle Ergebnisse erzielen kannst.

Damit ist die Aktenablage plötzlich eine tolle Aufgabe für Tage, an denen das Abarbeiten deiner To-Do-Liste mal wieder total zäh ist und du einfach mal ein schnelles „doch noch was geschafft heute“ brauchst. Mit dieser Aussicht lässt sich die Aktenablage doch in Zukunft viel leichter erledigen, stimmt’s?

Übrigens: Diese Technik lässt sich natürlich nicht nur auf Büro-Aufgaben anwenden. Sie funktioniert auch im privaten Bereich super. Was mich daran erinnert, dass ich mal wieder mein Altglas wegbringen möchte. Richtig: Möchte. Aber das ist ein anderes Thema. Dazu mehr beim nächsten Mal … Wir lesen uns!

Dieser Beitrag wird zur Verfügung gestellt von: ReNoSmart, die Online-Bibliothek für Kanzlei- und Notariatsmitarbeiter

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