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Prüfungstipps für angehende Fachangestellte (und alle anderen Lebenslagen)

Prüfungstipps für angehende Fachangestellte (und alle anderen Lebenslagen)
© Ivan Aleksic / Unsplash

In vielen Bundesländern stehen in Kürze die Prüfungen zur/zum Fachangestellte/n bevor, die „corona-bedingt“ verschoben wurden.

Die Vorbereitungszeit wurde zwar durch die „Zwangspause“ verlängert, hat vielleicht auch die Gelegenheit gegeben, noch mehr Zeit in die Vorbereitung zu investieren, so dass Sie gut vorbereitet sind, aber gerade die Nerven müssen standhalten. Was können Sie dafür tun?

Wenige Tage vor der Prüfung

Die Inhalte sollten nunmehr „sitzen“. Deshalb ist es sinnvoll, wenige Tage vor der eigentlichen Prüfung nichts Neues zu lernen, sondern nur das Gelernte zu wiederholen und zu festigen: Damit erhalten Sie die Bestätigung, dass Sie zur Vorbereitung alles Erforderliche getan haben, was Ihnen wiederum das Selbstbewusstsein verschafft, dass Sie den Prüfungsstoff verstanden haben. Diese Erkenntnis führt letztlich auch dazu, dass Sie es schaffen sollten, sich zu entspannen: Die Lernzeiten sollten sich reduzieren und die Entspannungsphasen erweitern, wobei es stets wichtig und sinnvoll ist, die Lernumgebung von der Freizeitumgebung zu trennen. Sie werden sich nicht entspannen können, wenn um Sie herum die Fachbücher liegen, die Sie förmlich dazu auffordern, doch noch einmal hereinzuschauen.

Der Abend davor

Insbesondere den Abend vor der Prüfung sollten Sie gelassen angehen: Wenn die Lerninhalte „sitzen“, löst Lernen am Abend zuvor Stress aus: Stress und Nervosität blockieren und führen möglicherweise zu einen „Knoten im Kopf“, der an sich zweifeln und sogar verzweifeln lässt. Gesellige Ablenkung – aber bitte nicht bis tief in die Nacht und ohne Alkohol und Drogen – ist eine gute Form, die wachsende Nervosität in den Griff zu bekommen.

Morgens am Prüfungstag

Ist der Morgen der Prüfung gekommen, sollten Sie sich vor Augen führen, dass die Prüfung nicht dazu dient, „Ihnen etwas reinzuwürgen“: Es wird Wissen abgefragt. Nicht mehr und nicht weniger. Prüfungen sind regelmäßig so konzipiert, dass Sie mit dem beherrschten Schulstoff und dem im Ausbildungsbetrieb Gelernten bestehen sollten. Auch die Prüfer bzw. Kammern sind daran interessiert, die Prüflinge zum erfolgreichen Abschluss zu bringen und werden keine Aufgaben stellen, die weder im Lehrplan noch im Ausbildungsrahmenplan stehen. Es gibt also keinen Grund, warum Sie zu Beruhigungstropfen oder Baldrianperlen greifen sollten, die Sie im Zweifel müde machen. Aufregung oder auch Lampenfieber gehört in der Regel zu Prüfungssituationen und kann helfen, das Hirn zu Höchstleistungen zu treiben.

Dies allerdings auch nur, wenn Sie sich nicht unnötig selbst unter Stress setzen, sondern zeitig aufstehen, anständig frühstücken, rechtzeitig losfahren, insbesondere aber anderen Prüflingen aus dem Weg gehen, damit Sie durch diese nicht verunsichert werden.

Während der Prüfung

Während der Prüfung sollten Ihnen folgende Punkte helfen:

  • Prüfen Sie nach Aushändigung der Arbeit diese auf Vollständigkeit und verschaffen Sie sich einen Überblick über den Gesamtumfang und die Punktevergabe
  • Lesen Sie sich die Fragestellung genau durch und antworten Sie nur, was gefragt wird
  • Aufgaben, die Ihnen eher leicht fallen, sollten Sie zuerst bearbeiten, um wichtige Punkte zu sammeln
  • investieren Sie nicht zu viel Zeit in Aufgaben mit einer geringen Punktezahl
  • bewahren Sie sich ausreichend Zeit für Aufgaben mit höheren Punktezahlen (die regelmäßig auch mehr Zeit zur Beantwortung brauchen)
  • beißen Sie sich nicht an einer Aufgabe fest und verschwenden Sie dadurch nicht unnötig Zeit: gehen Sie im Zweifel zur nächsten Aufgabe und bearbeiten Sie diejenige, die Schwierigkeiten bereitet, am Schluss
  • Legen Sie nach jeder beantworteten Frage eine kurze Pause ein, atmen Sie tief durch, um „im Kopf wieder klar“ zu werden
  • Sollten Sie am Ende noch Zeit haben, geben Sie die Arbeit nicht sofort ab, sondern lesen Sie diese nochmals als Ganze durch, kontrollieren Sie inhaltlich, insbesondere, ob die Antwort zur Fragestellung passt, aber auch auf Schreibfehler und korrigieren entsprechend.

Tipps gegen Blackouts und Blockaden

Befürchten Sie trotz guter Vorbereitung ein Blackout, haben Sie also Angst, das Gelernte durch eine Blockade nicht abrufen zu können? Auch hier gibt es Tricks und Tipps, wie Sie sich wieder fangen können – am besten, bevor es zur richtigen Panik kommt:

  • Sagen Sie sich „Stopp! – Ich kann das doch!“
  • Beobachten Sie Ihre Atmung: schnell und flach, das ist nicht gut. Atmen Sie langsam und tief ein und aus
  • Entspannen Sie Ihre Muskulatur, bewegen Sie Ihre Zehen, Füße Beine, soweit möglich.
  • Versuchen Sie danach mit Ruhe an die Aufgaben zu gehen.

Wir wünschen allen Prüflingen viel Erfolg!

 

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