1. Home
  2. Beiträge
  3. Büro-Tipps
  4. Heute schon an eine Pause gedacht?

Heute schon an eine Pause gedacht?

Heute schon an eine Pause gedacht?
© Lukasz Saczek / Unsplash

Auch wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter am liebsten ununterbrochen arbeiten sehen – eine gute Büroorganisation muss Pausen beinhalten. Pausen steigern nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern sie helfen auch dazu beizutragen, dass die Mitarbeiter gesund bleiben. Oft liegt der Stresspegel viel zu hoch: Zu viele Termine und Fristen bestimmen den Alltag, groß sind die Erwartungen, denen man gerecht werden soll. Pause? Fehlanzeige! Doch der Mensch ist keine Maschine – er leidet, wenn Erholungsphasen fehlen, was im schlimmsten Fall bis zu einem Burnout führen kann.

Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

Was viele nicht bedenken: Mit einer (kurzen) Pause wird die Konzentrationsfähigkeit gesteigert, man bekommt „neuen Schwung“ und kann die nächste anstehende Aufgabe effizienter und zielstrebiger angehen. Die eingesparte Arbeitszeit überwiegt die aufgewendete Pausenzeit enorm, so dass Mitarbeiter, die sich regelmäßig kurz erholen produktiver arbeiten. Darüber hinaus ist in Berufen wie unsrigen – in denen hauptsächlich mit dem PC gearbeitet wird – eine Entlastung für „müde Bildschirmaugen“ besonders wichtig.

Bewegungspausen im Büroalltag integrieren

Eine Pause bedeutet nicht, „faul herumzusitzen“ und nichts zu tun, sondern abzuschalten, für einen Moment mal keinen Blick auf die E-Mails zu werfen, den eigenen Arbeitsbereich auch körperlich zu verlassen: Das kann bedeuten, sich gemütlich am Ende des Flurs in der Büroküche einen Kaffee zu holen und dabei die Gedanken schweifen zu lassen – was im Übrigen mit Bewegung verbunden ist, die bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit für die Gesundheit wichtig ist. Bewegung kann aber auch dadurch geschaffen werden, indem man die notwendigen Scans oder Kopien einfach einmal auf einer anderen Etage macht. Der schöne Nebeneffekt: Man trifft Kollegen, die die man nicht so häufig sieht und kann sich kurz mit ihnen austauschen und fördert auf diese Weise das Betriebsklima und den Teamgeist. Benötigt man zu einem anderen Zeitpunkt die Hilfe oder eine Information von einem eben dieser Kollegen, wird die Stimmung mit Sicherheit deutlich positiver sein.

Eine Pause ist auch die Zeit, die genutzt werden sollte, um kurz das Büro für einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft zu verlassen oder sich einen gesunden Snack zu gönnen.

Signale des Körpers ernstnehmen

Wann eine Pause nötig ist, ist natürlich individuell abhängig und unterliegt der eigenen Beurteilung. Allerdings ist es so, dass man im eigenen Bestreben, seinen Büroalltag gut zu meistern, oft die Signale übersieht, die der Körper sendet: Reizbarkeit, Wut, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, fehlende Motivation, fehlender Ehrgeiz (einhergehend mit Qualitätsverlust), Fehler (und wenn es nur ein nicht mitgesandter E-Mail-Anhang ist): Jetzt ist es wirklich „höchste Eisenbahn“, einmal aufzustehen!

Regelmäßige Pausen einplanen

Eine Anregung: Es ist durchaus möglich, seine Pausen „zu planen,“ z.B. indem man regelmäßig zwischen sitzenden und stehenden Arbeitsphasen wechselt, was zu einem den Rücken entlastet, zum anderen bringt die veränderte Position den Kopf wieder in Schwung.

Beachten Sie:

Stehphasen sollten 20 Minuten dauern.

Haltungswechsel zwei bis vier pro Stunde.

Häufiges Stehen ist besser als lange Stehpausen.

Regelmäßig das Standbein wechseln, um statisches Stehen zu vermeiden.

Auch kleine Entspannungs- und Dehnungsübungen, die sich bequem in den Büroalltag integrieren lassen, können kleine Wunder bewirken. Schauen Sie einfach mal ins Internet – Sie werden schnell fündig werden.

Beispiel

Um Ihre Beine zu lockern und die Durchblutung der Wadenmuskulatur zu aktivieren, können Sie folgende Übung ausprobieren:

  • Stellen Sie sich mit geschlossenen Beinen hinter Ihren Bürostuhl und legen Sie die Hände locker auf der Rückenlehne ab.
  • Achten Sie auf eine aufrechte Position und halten Ihren Rücken dabei gerade.
  • Drücken Sie sich langsam von der Ferse in den Zehenstand. Heben Sie die Fersen dabei nur so hoch, wie Sie das Gleichgewicht gut halten können.
  • Halten Sie diese Position etwa zehn Sekunden lang und lassen sich dann langsam wieder auf den Boden sinken.
  • Wiederholen Sie die Übung insgesamt zehnmal.

Kurzum: Eine Pause ist (nicht nur) Ablenkung – am besten mit ein bisschen Bewegung –, die den Kopf frei für neue Aufgaben macht. Die Keywörter sind hier Atmen, Lachen, Muskelentspannung und Strecken.

In diesem Sinne: Machen Sie Ihrer Gesundheit zu Liebe gleich mal eine Pause!

DER Infobrief für Kanzleimitarbeiter – von Mitarbeitern für Mitarbeiter

Ob aktuelle Topthemen oder „Dauerbrenner“, die doch immer wieder Schwierigkeiten machen. Ob konkrete Alltagstipps oder aktuelle Mustervorlagen: Der neue Infobrief anwaltbüro gibt Ihnen als Kanzleimitarbeiter/in ein hocheffizientes Werkzeug an die Hand, das sich schnell bezahlt macht. Sie möchten gern den Infobrief anwaltbüro kennen lernen? Dann lesen Sie jetzt im Probe-Abo die nächsten 2 Ausgaben gratis!

Theoretisch kann ich praktisch alles!
Der Newsletter für alle Super-ReNos!
Fordere jetzt den kostenlosen E-Mail-Newsletter „Theoretisch kann ich praktisch alles!“ an und wir schenken dir das eBook „Das 1x1 des RVG“ – weil wir Dich super finden! ?
Wenn Du nicht mehr weiter weißt: Der ReNo-Newsletter hilft! Jetzt kostenlos anfordern und eBook im Wert von 29,00 € GRATIS erhalten: