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Das Gedankenkarussell stoppen: 10 Tipps & Tricks

Das Gedankenkarussell stoppen: 10 Tipps & Tricks
© MoreLight / pixabay

Belastende Gedanken können hartnäckig sein. Abends beim Einschlafen oder mitten in der Nacht drehen sie sich im Kreis und das Grübeln will kein Ende nehmen. Auch tagsüber gibt es Momente, in denen im Kopf das Gedankenkarussell Fahrt aufnimmt. Einige Menschen neigen mehr als andere dazu. Spätestens wenn es Sie bei der Arbeit ablenkt, den Schlaf raubt und vom Lebensglück abhält, ist es Zeit einzuschreiten. Lesen Sie unsere Tipps dazu.

  • Zeit stoppen: Wenn das Gedankenkarussell in Gang kommt, lassen Sie es für einen definierten Zeitraum zu, z.B. fünf Minuten. Versuchen Sie nicht, es zu stoppen. Stellen Sie sich eine Uhr. Wenn die Zeit um ist, beschäftigen Sie sich bewusst mit den Gedanken, die Sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Fragen Sie sich, ob Sie in den vergangenen fünf Minuten neue Erkenntnisse gewonnen haben, Sie klarer sehen oder es Ihnen besser geht. Nein? Das macht nichts. Schon das Reflektieren führt oft zu einer Distanzierung, die das Unterbrechen des Gedankenkarussells erleichtert.
  • Aufschreiben: Bringen Sie die Gedanken aus Ihrem Kopf auf Papier. Das Niederschreiben entlastet und vieles wird klarer. Tipp: Legen Sie neben dem Bett Block und Stift parat. Schreiben Sie drauflos, wenn die Grübelei Sie nicht schlafen lässt. Alternativ können Sie die Sprachaufnahmefunktion des Smartphones nutzen, um die kreisenden Gedanken abzugeben.
  • Ab nach draußen: Unter freiem Himmel wirken die düsteren Gedanken weniger bedrohlich als in einem engen Raum. Machen Sie einen langen Spaziergang in der Natur, denn das In-Bewegung-Setzen unterbricht den belastenden Gedankenstrom.
  • Aufräumen: Ob Schlafzimmer, Küche oder Abstellkammer, misten Sie aus, räumen Sie Dinge in den Schrank. Mit dem physischen Aufräumprozess geht häufig ein psychischer einher: Die Gedanken im Kopf werden „aufgeräumt“.
  • Mit dem Zeh wackeln: Nicht lachen, sondern ausprobieren. Wackeln Sie einfach mal mit beiden großen Zehen, wenn die Gedanken rotieren. Wozu das gut sein soll? Durch die Zehenbewegung wird die Muskelanspannung gelöst. Zudem muss das Gehirn etwas von seiner durch den Gedankenkreislauf geblockten Energie abgeben.
  • Reden: Suchen Sie das Gespräch. Im Miteinander fühlen sich die Probleme nicht mehr so schwer an. Darüber hinaus entdeckt oft eine Person, die einen Blick von außen auf die Situation hat, neue Lösungswege. Ihr Gesprächspartner kann eine gute Freundin, ein Freund sein oder jemand aus der Familie. Auch ein Therapeut kann diese Aufgabe erfüllen.
  • Auf die Außenwelt fokussieren: Grübler neigen dazu, sich zu sehr mit sich selbst zu beschäftigen. Das trägt aber nicht dazu bei, den Blick für die Lösung des Problems frei zu haben. Lenken Sie den Blick auf die Außenwelt: Lesen Sie z.B. ein interessantes Buch oder schauen Sie einen spannenden Film.
  • Visualisierungsmethode: Beispiel: Entspannen Sie sich. Stellen Sie sich dann einen Schrank mit vielen Schubladen vor. Zu jeder Schublade gibt es einen Schlüssel, den Sie an einem Schlüsselbund tragen. Konzentrieren Sie sich auf einen belastenden Gedanken und weisen Sie ihn einer Kategorie zu, z.B. Zukunftsangst. Legen Sie in Ihrer Vorstellung diesen Gedanken in die entsprechend beschriftete Schublade und schließen Sie die Lade ab. Danach ist der nächste Gedanke dran.
  • Entspannen, meditieren, fokussieren: Ob Yoga, Achtsamkeitsübung oder Meditation, all das macht den Kopf frei. Suchen Sie sich Übungen heraus, die Ihnen guttun und bei denen Sie eine Wirkung spüren. Machen Sie diese, wenn Sie das nächste Mal in den Sog des Gedankenstrudels geraten.
  • Sport machen: Das körperliche Auspowern hilft gegen das Gedankenkarussell im Kopf. Sie können sich entweder ein Auspower-Programm aus verschiedenen Übungen für zu Hause zusammenstellen oder Ihrem Lieblingssport nachgehen. Wenn sich danach die Muskeln entspannen, entspannen sich meistens auch die Gedanken.

  Dieser Beitrag wird zur Verfügung gestellt von: ReNoSmart, die Online-Bibliothek für Kanzlei- und Notariatsmitarbeiter  
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